Der rund zwei Kilometer lange Greifswalder Wall bestehend aus Mauer, Erdwällen und Wassergräben diente bereits seit Stadtgründung im Jahre 1250 als Befestigungsanlage zum Schutz vor feindlichen Angriffen. Doch der Übernahme der Stadt durch den katholischen General Wallenstein im Jahre 1627 konnte auch der Wall nicht entgegenwirken. Aufgrund dessen und weil die Wallanlagen das Stadtgebiet stark eingrenzten, begann man im 18. Jahrhundert die Stadtmauer abzutragen und den Wall zu bepflanzen, um daraus eine begehbare Promenade zu gestalten. Noch heute sind Teile der früheren Mauer zu sehen. Wegen der Ruhe und Abgeschiedenheit zum Straßenverkehr lädt der bepflanzte Wall von der Mensa beginnend und bis zum Tierpark ausgestreckt auch heute noch zum Verweilen, Spazieren und Joggen ein.