Die kleinste der drei evangelischen Greifswalder Hauptkirchen ist die St.-Jacobi-Kirche, auch „der kleine Jacob“ genannt. Die 1280 erbaute Kirche, am westlichen Rand der Greifswalder Altstadt liegend, war, ungewöhnlich für ein Pfarrhaus, ursprünglich zweischiffig, wurde aber um 1400 zu einer dreischiffigen Kirche umgebaut. Eines der größten Schätze dieses Bauwerkes ist neben den acht Pfeilern und dem Altarraum, der Taufstein aus Granit aus dem 13. Jahrhundert.
Viele Neuerungen lassen die Kirche jedoch modern erscheinen. Die nach einem bis heute ungeklärten Brand zerstörte Orgel wurde erst in den 50er bzw. 60er Jahren durch eine neue ersetzt. Auch die Innenumgestaltung in den Jahren 1979-1982 brachte Fortschritt in die Kirche, so fand eine Heizung darin Platz und auch der Boden und die Kirchenbänke wurde erneuert.