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04.06.10 14:51

Bürgerschaften und Kreistag in Greiswald, Stralsund und Rügen entscheiden selbst über Zukunft der Theater Vorpommern GmbH

Kategorie: Theater

Die Bürgerschaften der Universitäts- und Hansestadt Greifswald sowie der Hansestadt  Stralsund sollen eigenständig über die künftige Entwicklung der Theater Vorpommern GmbH entscheiden. Das stellten die beiden Hauptgesellschafter Greifswald und Stralsund klar. Sie wiesen damit einen Bericht der Ostsee-Zeitung zurück, wonach den Bürgerschaften ein fertiges Konzept vorgelegt werden soll.

Den Aussagen der Gesellschafter zufolge, werden die zuständigen Ausschüsse in Greifswald, Stralsund sowie im Landkreis Rügen in den kommenden Wochen zum Teil in Sondersitzungen über den aktuellen Stand informiert. Diese sollen anschließend einen Beschluss für ihre nächsten Bürgerschafssitzungen bzw. den Kreistag vorbereiten, mit dem die Verwaltungen beauftragt werden, verschiedene Modelle für die notwendigen Strukturmaßnahmen der Gesellschaft zu prüfen. Die Gesellschafter betonten, die bisherigen Vorgespräche innerhalb der Theater Vorpommern GmbH und mit der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz dienten dazu, um Möglichkeiten der künftigen Zusammenarbeit auszuloten. Dabei sei die Fusion zu einem gemeinsamen Theater nur eine Option.

 

Entscheidend werde letztendlich sein, welches Konzept sich sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich umsetzen lasse. Die Entscheidung darüber, welche Option verfolgt werde, liege dann wieder bei den Bürgerschaften.

 

Weiter informierten die Gesellschafter, dass das von den Geschäftsführungen der Theater Vorpommern GmbH und der Theater- und Orchester GmbH in Neubrandenburg/ Neustrelitz bei Rechtsanwalt Joachim Benclowitz beauftragte Gutachten inzwischen vorliegt. Es sei zunächst dem Aufsichtsrat der Theater Vorpommern GmbH zur Kenntnis gegeben worden. Auch die Ausschüsse und die Bürgerschaften/Kreistag würden in den nächsten Sitzungen darüber informiert.

 

Das Gutachten beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Abwicklung einer möglichen

Kooperation oder Fusion und zeigt auf, dass ohne Strukturänderungen im Theater die Fortführung nicht gesichert werden kann.

 

Die Gesellschafter betonten darüber hinaus, dass auf Grund des auch von ihnen  gewünschten Haustarifvertrages sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr  Entlassungen bei der Theater Vorpommern GmbH ausgeschlossen sind.

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