PANIK IM OLYMP – Prometheus 1982
Zensierte Kunst aus der DDR – Ein Kunstprojekt des Kulturbundes der DDR
Freitag, 26. September, 18.00 Uhr – Eröffnung
Foyer, Theater Greifswald
Ausstellung: 26.9. – 31.10.2008
Die Ausstellung "Panik im Olymp - Prometheus 1982" präsentiert ab 26. September im Foyer des Theaters Greifswald Texte und Druckgrafiken von Volker Braun, Dieter Goltzsche, Armin Münch, Rainer Kirsch, Wolfgang Mattheuer, Heiner Müller, Werner Tübke u.v.a. Thematisch passend zu den aktuellen Schauspiel-Inszenierungen "Die Physiker" und "Schicht C – Eine Stadt und die Energie" werden Kunstwerke gezeigt, die eine weltverändernde Tat deuten und verdeutlichen, deren Folgen der Menschheit unermesslichen Fortschritt und unermessliches Leid brachten. Die künstlerischen Arbeiten entstanden 1982 im Auftrag des Kulturbundes der DDR und wurden sofort nach ihrer ersten Präsentation in Dresden eingezogen. Damals wie heute regen sie zum kritischen Nachdenken über Kunst, Geschichte, Literatur und Politik an. Die Ausstellung war bereits in Dortmund, Leipzig, Ankara und Petersburg und anderen Städten zu sehen und kann vom 26. September bis 31. Oktober in der Foyergalerie Greifswald besucht werden. Zur Ausstellungseröffnung am 26. September spricht Roland Rittig, der Herausgeber des Mappenwerkes. Hannes Rittig liest aus einem der Texte und Andreas Kohl sorgt für den musikalischen Rahmen. Die Vernissage beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Anschließend beginnt um 19.30 Uhr die Premiere des Schauspiels "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt. Karten gibt es an den Theaterkassen, Tel. 03831 / 26 46 6 und im Internet, www.theater-vorpommern.de.
PREMIERE
Die Physiker
Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt
Freitag, 26. September, 19.30 Uh
Theater Greifswald (Großes Haus)
Inszenierung: Matthias Nagatis
Bühne und Kostüme: Sabine Lindner
Mit: Eva-Maria Blumentrath, Marta Dittrich, Katja Klemt, Emilia Lepadatu, Sabine Lepadatu, Gabriele M. Püttner; Marco Bahr, Kay Behrens, Grian Duesberg, Lukas Goldbach, Lutz Jesse, Jörg F. Krüger, Sven Laude, Georg Nührenberg, Hannes Rittig, Markus Voigt
Der geniale Physiker Möbius, der die „Weltformel“ gefunden hat, verschanzt sich in Anbetracht der machtpolitischen Dimension seiner Erkenntnisse im Irrenhaus, wo ihn zwei rivalisierende Geheimdienste aufspüren. Deren Agenten richten sich – getarnt als verrückte Physikerkollegen Newton respektive Einstein – in der Sanatoriumsvilla ein und töten ihre Pflegerinnen, die ihnen auf der Spur waren. Erst als auch Möbius seine Pflegerin umbringt, offenbaren die drei Wissenschaftler einander ihren klaren Verstand, ihre Identitäten und Absichten. Möbius hat seine Aufzeichnungen über die „Weltformel“ vorsorglich verbrannt, verweigert sich beiden Lagern und entlarvt deren Vertreter als unfreie Handlanger politischer Interessen. Die einsichtigen Physikerspione folgen ihm ins selbst gewählte innere Exil, rechnen aber nicht mit der Anstaltsärztin, die längst die „Weltformel“ fotokopiert hat und sich als die wahrhaft Wahnsinnige entpuppt. Friedrich Dürrenmatt erzielte mit seiner bitterbösen Komödie „Die Physiker“, uraufgeführt am 20. Februar 1962 in Zürich, einen Welterfolg. Das Stück thematisiert die Janusköpfigkeit der wissenschaftlichen Forschung und die daraus resultierende Verantwortung der Wissenschaft und der Gesellschaft. Wurden diese Fragen ursprünglich im Kontext der atomaren Bedrohung gestellt, so werfen heute beispielsweise die Genforschung, das therapeutische Klonen oder brandaktuell der Klimawandel die gleichen existentiellen Probleme auf
Matinee zu "Schicht C – Eine Stadt und die Energie"
Sonntag, 28. September, 11.00 Uhr
Foyer, Theater Greifswald
Das Theater Vorpommern lädt am 28. September um 11 Uhr zu einer Matinee in das Greifswalder Theaterfoyer. Thema ist "Schicht C – Eine Stadt und die Energie", ein außergewöhnliches Schauspielprojekt, das am 2. Oktober im TaP Premiere haben wird. Das Stück rekonstruiert die authentische Geschichte der Schneekatastrophe von 1979 mit Fokus auf die Ereignisse im Kernkraftwerk "Bruno Leuschner" in Lubmin. Eine Inszenierung ist entstanden über Greifswald, das Kraftwerk und die damit verbundenen Menschen, aber auch über die Spuren und Erinnerungen, die derartige Ereignisse in jedem Einzelnen und in der Gemeinschaft hinterlassen. Für das Projekt wurden zahlreiche Zeitzeugen befragt, Dokumente gesichtet und Geschichten gesammelt. Für Recherche, Stücktext und Inszenierung konnte das Künstlerkollektiv lunatiks produktion aus Berlin gewonnen werden. Das Projekt wird im Fonds Heimspiel der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Bei der Matinee bieten Tobias Rausch (Regisseur), Jelka Plate (Ausstattung), Matthias Herrmann (Sound/Musik), Tobias Graf (Projektleitung), Catrin Darr (Dramaturgin) sowie die Darsteller Christian Banzhaf, Lukas Goldbach, Christian Holm und Katja Klemt interessante Einblicke in die Inszenierung und den bisherigen Projektverlauf. Der Eintritt ist frei.
GASTSPIEL
Geschichtenlieder im Traumzauberwald
Mit Reinhard Lakomy
sowie Ines Paulke als Frau Scheuche, Olivia Winter als Moosmutzel und Kathrin Schlenstedt als Agga Knack
Montag, 29. September, 10.00 Uhr
Theater Greifswald (Großes Haus)
Es war noch im alten Jahrtausend, da wuchs dort, wo der Wald sieben Tage tief ist, mitten im Traumzauberwald, der Traumzauberbaum. Seine bunten Traumblätter leuchten und funkeln in allen Konzerten von Reinhard Lakomy. Am 29. September präsentiert der beliebte Sänger und Komponist zusammen mit Moosmutzel vom Traumzauberbaum, der wilden Traumlaus Agga Knaack und Frau Scheuche neue Lieder von der CD "Kiki Sonne...eine Sternenputzergeschichte": Im kleinen Terra Himmelsland am Rande der Milchstraße war alles so wie immer. Wie gewohnt zogen die Planeten ihre Bahn. Der Himmlische Direktor spielte auf seiner Himmelsorgel und der Sternputzer Funkelfix putzte die Sterne. Aber war wirklich alles wie immer?
URAUFFÜHRUNG
Schicht C – Eine Stadt und die Energie Schauspielprojekt in Zusammenarbeit mit lunatiks produktion
Donnerstag, 2. Oktober, 20.00 Uhr – Ausverkauft!
TaP, Theater Greifswald
Text/Regie: Tobias Rausch
Ausstattung: Jelka Plate
Sound/Musik: Matthias Herrmann
Projektkoordination: Tobias Graf
Es spielen: Christian Banzhaf, Lukas Goldbach, Christian Holm, Katja Klemt
Eine außergewöhnliche Schauspielinszenierung wird am 2. Oktober im Theater Vorpommern in Greifswald uraufgeführt: "Schicht C – Eine Stadt und die Energie". Das Stück rekonstruiert die authentische Geschichte der Schneekatastrophe von 1979 mit Fokus auf die Ereignisse im Kernkraftwerk "Bruno Leuschner" in Lubmin bei Greifswald. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit lunatiks produktion und wird im Fonds Heimspiel der Kulturstiftung des Bundes gefördert.
Im Winter 1978/79 schnitt ein gewaltiger Schneesturm das Kernkraftwerk "Bruno Leuschner" in Greifswald/Lubmin für mehrere Tage von der Außenwelt ab. Auch der Verkehr und das öffentliche Leben kamen vollständig zum Erliegen. Im Kraftwerk eingeschlossen waren über 1.000 Arbeiter und Ingenieure der diensthabenden Schicht C. Eine Schicht durfte in der Regel nicht länger als acht Stunden im Dienst sein. Dennoch kam die Weisung aus Berlin, das Kraftwerk ununterbrochen am Laufen zu halten, um einen Zusammenbruch der Energieversorgung in der DDR zu verhindern.
Das Theater Vorpommern hat die Geschichte in einem großangelegten Theaterprojekt rekonstruiert. In mehrmonatigen Recherchen in Zusammenarbeit mit der Ernst-Moritz-Arndt-Universität ist aus über 80 Zeitzeugenberichten, Interviews und unzähligen Dokumenten ein Panorama jener Wintertage entstanden. Es erzählt die Geschichte von mutigen Entscheidungen, eisigen Temperaturen und spontaner Solidarität.
Entstanden ist ein spannendes Stück realer Zeitgeschichte, aber auch eine Parabel über Menschen in Katastrophensituationen und den Kampf gegen die Naturgewalten – ein brandaktuelles Thema in Zeiten des Klimawandels und der vermeintlichen Renaissance der Atomkraft.
Für die künstlerische Leitung konnte das Berliner Künstlerkollektiv lunatiks produktion gewonnen werden, das schon mit der Produktion "Westflug" über die reale Entführung eines Flugzeugs von Ost- nach West-Berlin auf dem Flughafen Tempelhof (2006) auf sich aufmerksam gemacht hat.
Matinee zu "Der Rosenkavalier"
Freitag, 3. Oktober, 11.00 Uhr
Foyer, Theater Greifswald
Das Musiktheater des Theaters Vorpommern eröffnet die Spielzeit 2008/09 in Greifswald mit der komischen Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Die Inszenierung des Intendanten Prof. Anton Nekovar wurde in Kooperation mit dem Opernfestival Lecce, Italien, produziert. Strauss schuf mit dem „Rosenkavalier“ eine heitere Oper um Liebesfreud und Liebesleid in der galanten Zeit des Wiener Rokoko. Zu dem scheinbar unbeschwert daherkommenden Text von Hugo von Hofmannsthal schrieb Richard Strauss eine Musik, die mit ihren Walzerklängen und großen melodischen Bögen fast wie eine Reminiszenz an die Welt der Operette wirkt. Doch genau darin besteht die erfrischende Modernität dieses Werkes, das sich seit seiner Uraufführung 1911 weltweit größter Beliebtheit erfreut.
Am Freitag, dem 3. Oktober, können sich alle interessierten Theaterbesucher ab 11 Uhr bei einer Matinee im Foyer des Greifswalder Theaters über die bevorstehende Opernpremiere informieren. Regisseur Prof. Anton Nekovar, GMD Prof. Mathias Husmann und Dramaturgin Katja Pfeifer informieren über das Werk, den Komponisten und das Regiekonzept. Kostümbildnerin Cristine Becke stellt ihre Kostümentwürfe vor. Die Solisten Anette Gerhardt, Eva Resch, Marie-Luise Dreßen und André Eckert geben als Darsteller der Marschallin, der Sophie, des Octavian und des Baron Ochs musikalische Kostproben aus Strauss’ Oper. Der Eintritt ist frei.
PREMIERE
Der Rosenkavalier
Oper in drei Aufzügen
Musik von Richard Strauss
Text von Hugo von Hofmannsthal
Koproduktion mit dem Opernfestival Lecce
Samstag, 4. Oktober, 18.30 Uhr
Theater Greifswald (Großes Haus)
Musikalische Leitung: GMD Prof. Mathias Husmann
Inszenierung: Anton Nekovar
Bühne: Susanne Thomasberger
Kostüme: Christine Becke
Chöre: Thomas Riefle
Mit: Wiebke Damboldt, Marie-Luise Dreßen, Anette Gerhardt, Doris Hädrich, Eva Resch, Anna Ryan, Silja Schindler, Christina Winkel; André Eckert, Bernhard Leube, Urs Markus, Michael Renier, Noriyuki Sawabu; Opernchor des Theaters Vorpommern; Mitglieder des Kinderchores des Theaters Vorpommern; Philharmonisches Orchester Vorpommern
Nach einer Liebesnacht mit der verheirateten Feldmarschallin Fürstin Werdenberg muss der junge Octavian Graf Rofrano sich blitzschnell in ein Zimmermädchen verwandeln, weil der Vetter der Marschallin, der ungeschlachte Baron Ochs auf Lerchenau, sich Zugang zum Schlafzimmer verschafft. Er will die reizende Sophie, die Tochter des reichen Neugeadelten Faninal, heiraten und erbittet von der Marschallin einen standesgemäßen Kavalier, der der Braut zur Verlobung eine silberne Rose übergeben soll. Die Marschallin offeriert ihm Octavian. Bei der Überreichung der silbernen Rose verlieben sich Octavian und Sophie ineinander und die Verwicklungen beginnen.
Zu dem scheinbar unbeschwert daherkommenden Text von Hugo von Hofmannsthal schrieb Richard Strauss eine Musik, die mit ihren Walzerklängen und großen melodischen Bögen fast wie eine Reminiszenz an die Welt der Operette wirkt. Doch genau darin besteht die erfrischende Modernität dieses Werkes, das sich seit seiner Uraufführung 1911 weltweit größter Beliebtheit erfreut.
Die Physiker Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt
Sonntag, 5. Oktober, 19.30 Uhr
Theater Greifswald (Großes Haus)
Inszenierung: Matthias Nagatis Bühne und Kostüme: Sabine Lindner
Mit: Eva-Maria Blumentrath, Marta Dittrich, Katja Klemt, Emilia Lepadatu, Sabine Lepadatu, Gabriele M. Püttner; Marco Bahr, Kay Behrens, Grian Duesberg, Lukas Goldbach, Lutz Jesse, Jörg F. Krüger, Sven Laude, Georg Nührenberg, Hannes Rittig, Markus Voigt
Drei scheinbar verrückte Physiker, Beutler alias Newton, Ernesti alias Einstein sowie Möbius, bringen im ehrenwerten Privatsanatorium der Dr. Mathilde von Zahnd ihre drei Pflegerinnen um. Ein Kriminalinspektor versteht die Welt nicht mehr: Wer ist wahnsinnig, wer genial, wer beides? Was wie die Tat von Verwirrten aussieht, entpuppt sich als ein Plan zur Rettung der Menschheit; denn im Raum schwebt die von Möbius gefundene „Weltformel“, der Schlüssel für die Erklärung aller Geheimnisse des Universums. Friedrich Dürrenmatt gründet die Geschichte des Stücks auf einem paradoxen Grundeinfall: Die Vernünftigen dieser Welt verstecken sich im Irrenhaus, während die eigentlich Verrückten die Welt durch Machtrausch und Zerstörungstrieb zugrunde richten. Mit seiner bitterbösen Komödie „Die Physiker“, uraufgeführt am 20. Februar 1962 in Zürich, erzielte er einen Welterfolg. Auch heute ist das Stück noch brandaktuell. So thematisiert es die Janusköpfigkeit der wissenschaftlichen Forschung und die daraus resultierende Verantwortung der Wissenschaft und der Gesellschaft. Wurden diese Fragen ursprünglich im Kontext der atomaren Bedrohung gestellt, so werfen heute beispielsweise die Genforschung, das therapeutische Klonen oder brandaktuell der Klimawandel die gleichen existentiellen Probleme auf.
Tresenlesen
Eine Lesereihe im Café Koeppen
Montag, 6. Oktober, 22.00 Uhr
Café Koeppen, Greifswald
Seit November 2004 hat sich die Lesereihe "Tresenlesen" im Greifswalder „Café Koeppen“ etabliert und ist inzwischen für viele Literaturfreunde zu einer gern besuchten Pflichtveranstaltung geworden. Zweimal monatlich lesen Schauspielerinnen und Schauspieler des Theaters Vorpommern Texte ihrer Lieblingsautoren. Unter dem Titel "Sag mir, dass Du mich liebst..." lesen am 6. Oktober Marta Dittrich und Hannes Rittig aus einem Briefwechsel zwischen Erich Maria Remarque und Marlene Dietrich. Die Lesung beginnt um 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 1,19+ EUR.
2. Philharmonisches Konzert
Werke von Ludwig van Beethoven
Dienstag, 7. Oktober, 19.30 Uhr
Einführung um 18.45 Uhr
Theater Greifswald (Großes Haus)
Das 2. Philharmonische Konzert lässt ausschließlich Musik von Ludwig van
Beethoven ertönen. Zu Beginn erklingt seine Ouvertüre zum Schauspiel „Coriolan“ von Heinrich Joseph von Collin. Hierauf folgt Beethovens herrliches
5. Klavierkonzert in Es-Dur op. 73. 1809 komponiert, wurde es im November 1810 mit außerordentlichem Erfolg in einem Leipziger Gewandhauskonzert von dem Pianisten Friedrich Schneider uraufgeführt. Zum Abschluss des Konzerts erklingt die 7. Sinfonie in A-Dur op. 92. Dieses Werk ist häufig als Tanzsinfonie bezeichnet worden oder gar als „grandiose Apotheose des Tanzes“. Ihr Charakter ist denn auch bestimmt von lebensvollen, lebensbejahenden, ja lebenssprühenden tänzerischen Elementen, denen jedoch auch immer wieder idyllische, ernst besinnliche Episoden zur Seite gestellt werden.
Solist: Helge Aurich, Klavier - Dirigent: GMD Prof. Mathias Husmann
Schicht C – Eine Stadt und die Energie Schauspielprojekt in Zusammenarbeit mit lunatiks produktion
Dienstag, 7. Oktober, 20.00 Uhr – Ausverkauft!
TaP, Theater Greifswald
GASTSPIEL
Das Bildnis des Dorian Gray/The Picture Of Dorian Gray
American Drama Group
Mittwoch, 8. Oktober, 10.00 Uhr und 12.30Uhr
Theater Greifswald (Großes Haus)
Die Handlung dreht sich um einen äußerst gutaussehenden jungen Mann, welcher sich in seiner Naivität gar nicht der Macht seiner Attraktivität bewusst ist. Durch seinen Freund Basil, welcher für das außergewöhnliche Portrait verantwortlich ist, trifft Dorian Lord Henry, den lebensfrohen Gentleman, der großen Gefallen an Dorian findet. Dieser macht ihn zu einer Art Protégé und übt somit einen gefährlichen Einfluss auf ihn aus.Lord Henry ist derjenige, der Dorian über die Welt und die britische Gesellschaft aufklärt. Zudem entfacht er einen Funken Eitelkeit und Stolz in dem jungen Mann. Diese magische Geschichte ergründet die zerbrechliche Welt von Jugend und dem Prozess des Alterns. Die Protagonisten möchten das Alte beibehalten und haben Angst vor der unabwendbaren Zukunft.
Der Blick hinter die Kulissen
Öffentliche Theaterführung
Mittwoch, 8. Oktober, 18.00 Uhr
Theater Greifswald (Treffpunkt: Kassenhalle)
Einmal monatlich können interessierte Besucher in einer öffentlichen Führung durch das Theater erleben, was alles hinter, neben, über und unter der Bühne vor sich geht. Theaterbegeisterte jeden Alters erhalten auf diesem Rundgang einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche des Theaters.
Wann und wo proben Schauspieler, Tänzer und Sänger? Wie viele Kostüme besitzt ein Theater? Wie viele Schuhe befinden sich im Schuhfundus? Wie fertigt ein Maskenbildner Perücken und Bärte? Was passiert in einer Modisterei? Antwort auf diese und viele weitere Fragen rund um das Theater bietet der beliebte „Blick hinter die Kulissen“.
Treffpunkt ist die Kassenhalle, der Eintritt kostet 3 Euro (erm. 2 Euro).
o Kartentelefon: 03831 / 26 46 6
o Im Internet: www.theater-vorpommern.de
o An unseren Theaterkassen (in Greifswald: in der Robert-Blum-Str., Di – Fr 10 bis 18 Uhr)