Am Freitag, dem 5. September, um 20.00 Uhr wird die Reihe „Psychoanalyse und Kunst“ mit einem weiteren spannenden Vortrag fortgesetzt. Der Berliner Psychoanalytiker Dr. Herbert Kley ist im Koeppenhaus zu Gast, um über den Film „Geheimnisse einer Seele“ zu sprechen.
Georg Wilhelm Pabsts „psychoanalytischer“ Film „Geheimnisse einer Seele“, welcher 1926 in Berlin uraufgeführt wurde, entstand unter der Mitarbeit der Psychoanalytiker Karl Abraham und Hanns Sachs.
Ein Stummfilm über die „talking cure“ – wie kann das sein? Schon vor seiner Entstehung löste der Film in der psychoanalytischen Gemeinschaft erregte Diskussionen aus, in die Sigmund Freud persönlich involviert war. Darüber hinaus gibt es seitdem zahlreiche Veröffentlichungen zu seiner Entstehungsgeschichte, die ein Licht auf die damaligen Konflikte und die immer noch aktuelle Frage des Verhältnisses von Psychoanalyse und Öffentlichkeit werfen.
Übersehen wurde indes die künstlerische Bedeutung des Films, vor allem die neu entwickelten Tricktechniken, mit denen Träume und unbewusste Mechanismen dargestellt werden sollten.
Im Anschluss an die Vorführung des Filmes wird Dr. Herbert Kley einen kurzen Vortrag zur Entstehungsgeschichte und zur künstlerischen Umsetzung halten.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie MV und dem Institut für Medizinische Psychologie der EMAU Greifswald statt.
Der Eintritt beträgt 5,- und 3,- Euro ermäßigt. Der Kartenvorverkauf findet im Café Koeppen, im Antiquariat Dr. Ulrich Rose und in der Greifswalder Stadtinformation statt.
KOEPPENHAUS
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