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26.02.10 13:52

Schnee und Eis verursachen Millionenschaden auf Greifswalder Straßen

Kategorie: Allgemeines

Nach dem harten Frost verschafft sich die Universitäts- und Hansestadt Greifswald derzeit einen Überblick über die Gesamtschäden auf den Straßen. „Seit gut einer Woche sind wir dabei, eine entsprechende Liste zusammenzustellen“, informierte Fred Wixforth, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes: „bislang haben wir Schäden in Höhe von 1,2 Millionen Euro auf 22 Fahrbahnen festgestellt.“ Darin eingeschlossen seien nicht einmal die Schäden auf Gehwegen.

Die schlimmsten Löcher werden seit dieser Woche mit Kaltasphalt gefüllt.  Dieses Material gilt sozusagen als 1. Hilfe, hält aber je nach Belastung und Witterung nur wenige Wochen. „Begonnen haben wir mit der Straße am Gorzberg, so Uwe Adam, Leiter des Bauhofs: „hier sind die Schlaglöcher aber so groß und die Betondecke so brüchig, dass auch kein Kaltasphalt mehr hilft. Die Straße wird darum in einer Größe von 15 mal 4 Metern aufgebrochen und wieder mit Betonpflaster gefüllt.“ Auch auf anderen Straßen sind insgesamt 12 Mitarbeiter des Bauhofs unterwegs. „Wir kümmern uns zunächst um Stellen, von denen eine ernste Gefahr ausgeht und natürlich um die Hauptstrecken.“ Das sind die Anklamer-, die Wolgaster und die Schönwalder Landstraße. Aber auch der Liebknechtring wird wieder hergerichtet. Ab Montag sind wir dann in der Stralsunder Straße.“

Doch bei vielen Löchern reiche das provisorische Ausgießen mit Kaltasphalt nicht mehr, so  Amtsleiter Fred Wixforth. Hier helfe nur noch, den Belag abzufräsen und eine neue Asphaltdecke aufzubringen. Das betreffe zum Beispiel Abschnitte in der Stralsunder Straße und in der Schönwalder Landstraße. Dafür müsse die Stadt jedoch auf Fremdfirmen  zurückgreifen. „Wir sind gegenwärtig dabei, die Bereitstellung der dafür nötigen finanziellen Mittel mit dem Kämmerer abzustimmen.“, informiert der Amtsleiter. Erst dann könne ausgeschrieben werden. Die Instandsetzungen beginnen sicherlich nicht vor Ostern. Die Gehwege würden durch den Bauhof der Stadt selbst repariert.

Gleichzeitig machte Fred Wixforth noch einmal darauf aufmerksam, dass in einigen Anliegerstraßen – insbesondere in der Ostbaumsiedlung – die Straßen und Gehwege durch die Eigentümer nicht ordentlich von Schnee und Eis beräumt worden seien. Verkehrsteilnehmer würden deshalb behindert und gefährdet. Er forderte all jene auf, die ihrer Räumpflicht bis jetzt immer noch nicht nachgekommen sind, dies umgehend zu tun. Ansonsten werde jetzt eine Geldbuße von bis zu 1.278 Euro erhoben.

Der Amtsleiter kündigte außerdem an, dass wieder mit der Straßenreinigung begonnen werde, sobald der Schnee abgetaut und die Eisflächen verschwunden seien.

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