Alle Stühle im Lichtsaal des Pommerschen Landesmuseums waren besetzt, als vergangenen Freitag die Preisträger der Postkartenaktion „Greifswald ist bunt und weltoffen“ bekannt gegeben wurden. Vor mehr als 180 Gästen prämierte Oberbürgermeister Dr. Arthur König gemeinsam mit „Benny“, einer Theaterhandpuppe, die schönsten und interessantesten Motive.
Mit dem ersten Preis, einem Gutschein im Wert von 150 Euro, wurde die 14-jährige Anna Baginski vom Jahn-Gymnasium geehrt. Sie hatte den Grundriss der Stadt mit vielen bunten Häusern gestaltet. Der 2. und 3. Preis, Gutscheine im Wert von 75 und 100 Euro, gingen an Rieke Schmidt (10) von der Krull-Schule und Anna Heinemann (10) von der Arndt-Schule. Darüber hinaus wurden rund 60 weitere Preise verliehen, darunter eine Einladung zum Essen ins Cafe „Lichtblick“, Theaterkarten, ein kostenloser Workshop in den Kunstwerkstätten, Bücher und CD-Taschen.
Insgesamt waren mehr als 550 bemalte Karten mit dem Umriss der Universitäts- und Hansestadt eingeschickt worden. Vor allem Kinder und Jugendliche beteiligten sich, ganze Kindergartengruppen und Schulklassen, aber auch Erwachsene. Die Karten waren bemalt, beschriftet, gestempelt, beklebt oder mit Fingerfarben getupft. Kleine Künstler besetzten sie mit Knöpfen, Wollfäden oder Glitzerkonfetti. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Sämtliche Postkarten machten deutlich, wie bunt, vielfältig, ideenreich und aufgeschlossen Greifswald tatsächlich ist – ein Mosaik der Farben, Wünsche und Träume.
So schrieb beispielsweise der neunjährige Florian aus dem Poeler Weg: „Ich flieg auf dich, Greifswald“, Celina aus der Max-Reimann-Straße möchte immer hier bleiben und Runa aus der Marienstraße sagt: „We love you Greifswald“. Für Esther aus der Stralsunder Straße ist Greifswald die Lieblingsstadt, die so gut nach Salzwasser riecht. Julia aus der Theodor-Fontane-Straße weiß, was sie an Greifswald gut findet: „fast alles“ und dazu noch die Bowlingbahn, das Kino und die Schwimmhalle. Die könnte ruhig noch etwas größer sein, meint der 12-jährige Julius aus der Langen Straße. Ihm wäre auch eine Winterrudertrainingsanlage wichtig und das ganze Jahr Rummel…“
Auch Erwachsene nahmen die Postkartenaktion zum Anlass, um ihre Sorgen und Bedenken mitzuteilen. So berichtete Frau Scheftelowitz aus Kemnitz über die vielen Barrieren und Hindernisse, die es einem Rollstuhlfahrer in Greifswald immer noch erschweren gleichberechtigt am Alltagsleben teilzunehmen.
Die drei Preisträgerkarten werden nun gemeinsam mit drei weiteren Motiven als Postkarte gedruckt und kostenlos in öffentlichen Einrichtungen ausgelegt. Sie können mit der Botschaft verschickt werden: „Greifswald ist bunt und weltoffen“. Bereits jetzt liegen die Karten im Rathaus, in der Bibliothek und im Kino aus.
Einrichtungen, die die Karten ebenfalls kostenlos auslegen wollen, wenden sich bitte an die Präventionsbeauftragte Dr. Christine Dembski, Tel: 03834/521256, Mail: praevention(at)greifswald.de
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Viele Grüße von Andrea Reimann
Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Der Oberbürgermeister
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Andrea Reimann
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