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25.01.10 13:36

Olympisches Feeling 2010

Kategorie: Sport

Zweite Nominierungsrunde des DOSB abgeschlossen / Starke deutsche Winter-Olympioniken bei zahlreichen Wettkämpfen erfolgreich im Einsatz

Viktoria Rebensburg (mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Ski-Verbandes)

Viktoria Rebensburg (mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Ski-Verbandes)

Das Curling-Team des SC Riessersee wurde 2009 Europameister (ganz rechts: Stella Heiß, mit freundl.Genehmigung des SC Riessersee)

Das Curling-Team des SC Riessersee wurde 2009 Europameister (ganz rechts: Stella Heiß, mit freundl.Genehmigung des SC Riessersee)

Bis zum 10.Januar gab es in Schwerin auch ein kleines "Eisstadion" auf dem Alten Garten, sogar mit einem Eishockey-Turnier. "Winter-Olympisches Feeling" in der Landeshauptstadt MV. Michels

Bis zum 10.Januar gab es in Schwerin auch ein kleines "Eisstadion" auf dem Alten Garten, sogar mit einem Eishockey-Turnier. "Winter-Olympisches Feeling" in der Landeshauptstadt MV. Michels

Aika Klein aus Rostock holte Staffel-Gold im Short Track. DKB

Aika Klein aus Rostock holte Staffel-Gold im Short Track. DKB

Olympia in Vancouver rückt immer näher – die Dichte der letzten Wettkämpfe in allen Sportarten nimmt zu. Die Sportler werden olympisch eingekleidet. Und: Die großen Nominierungsrunden finden statt, auch jene des Deutschen Olympischen Sportbundes.
Mittlerweile sind 148 Sportlerinnen und Sportler für die Olympischen Winterspiele nominiert, wobei die Gesamtzahl am Ende ca. 160 betragen sollte. Im Dezember 2009 wurden bereits die ersten 44 Olympionikinnen und Olympioniken, darunter Aika Klein vom ESV Turbine Rostock, für die olympischen Tage in Vancouver und Whistler offiziell bekannt gegeben.
Nach Ansicht von  Aika Klein, die gerade Short Track-Staffel-Europameisterin wurde, wird Vancouver bestimmt „ein tolles Erlebnis“. Gerade die dritte Olympia-Teilnahme beflügelt die Hanseatin noch zusätzlich. Aika muß im Damen-Bereich als einzige Starterin „Made in Germany“ die schwarz-rot-goldene Flagge hoch halten. Vielleicht gelingt ja die (Medaillen-)Sensation … Aber auch eine gute Platzierung im Vorderfeld gegen stärkste asiatische und nordamerikanische Konkurrenz wäre optimal.

In Bestform präsentieren sich beim Biathlon-Weltcup in Antholz die deutschen Damen, insbesondere Magdalena Neuner, die nach ihrem Erfolg über 15 Kilometer ebenfalls über 7,5 Kilometer erfolgreich war. Die deutsche Medaillensammlung der deutschen Biathletinnen über beide Strecken 2 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze. Einzig die Französin Sandrine Bailley durchdrang die deutsche Phalanx. Zwar war nicht die gesamte Weltspitze in Antholz am Start, aber auch die Schwedinnen hätten mit den deutschen Skijägerinnen  mehr als nur ein Problem gehabt … Ihre ansteigende Form bewiesen auch die deutschen Ski-Langläuferinnen und Ski-Langläufer bei den Sprint-Entscheidungen im Weltcup in Rybinsk. Claudia Nystad verpasste das „Stockerl“ nur knapp, belegte Rang vier. Miriam Gössner kam auf Platz fünf. Bei den Herren konnte sich Josef Wenzl über einen sehr guten sechsten Rang freuen.

Bei den Bob-Weltcup-Wettbewerben der Frauen in Innsbruck-Igls, gleichzeitg als europäische Meisterschaft deklariert, durften Cathleen Martini und Romy Logsch so richtig ausgelassen jubeln. Sie sicherten sich den Europameister-Titel. Die Entscheidung im Innsbrucker Weltcup endete letztendlich mit einem Erfolg der US-Amerikanerinnen Shauna Rohbock/Michelle Rzepka, die mit 53,47 Sekunden einen Bahnrekord aufstellte, vor Cathleen Martini/Romy Logsch und den Kanadierinnen Kaillie Humphries sowie Heather Moyse.
Goldig und silbern feierten die deutschen Skeleton-Fahrerinnen ihren Doppelerfolg beim Wettbewerb in Innsbruck-Igls. Bei der Weltcup-Entscheidung, auch hier gleichzeitig EM, wurde Anja Huber Erste vor Kerstin Szymkowiak und der Kanadierin Mellisa Hollingsworth, die sich damit dem Gesamt-Weltcup sicherte.

Siegreich war zudem wieder einmal ein sehr bekanntes „alpines Cow-Girl“ … Die sympathisch-anmutige Lindsey Vonn gewann die Entscheidung im Weltcup-Wettbewerb im Super-G in Cortina. Die nicht minder sympathisch-anmutige Maria Riesch aus Garmisch Partenkirchen wurde zwar nur 15. – aber nur auf dem ersten Blick ein suboptimales Ergebnis. Ein schwerer Fehler im oberen Drittel machte eine ansonsten exzellente Fahrt zunichte. „Wenn ich ohne Fehler runter komme, und das wird sicherlich einmal passieren, kann ich vorne dabei sein. Das hebe ich mir für Olympia auf!“, meinte die bayrische Kämpferin, die bei den Weltcup-Wettbewerben in Maribor am vergangenen Wochenende dreimal das Podest schaffte.
Bei den Skispringern sind gegenwärtig die Österreicher eine Klasse für sich. Der Weltcup-Wettbewerb von der Großschanze in Zakopane endete mit dem Erfolg von Gregor Schlierenzauer. Vier Österreicher waren unter den ersten Sechs … Michael Uhrmann und Andreas Wank vom deutschen Team wurden immerhin Neunte sowie Zehnte. Einen Tag später siegte der Österreicher auch beim zweiten Springen Guter Dinge dürfen auch die deutschen Curlerinnen vom SC Riessersee sein, die sich im Dezember den EM-Titel eroberten und ebenfalls gute Olympia-Chancen haben. Im Team ist auch Dr. Andrea Schöpp, die schon 1992 in Albertville den olympischen Demonstrationswettbewerb gewann. Dem deutschen Curling-Team gehören auch Monika Wagner, Melanie Robillard, Stella Heiss und Corinna Scholz an. Für das Curlerinnen-Olympia-Turnier qualifizierten sich Deutschland, China, Japan, Kanada, Russland, Schweden, Schweiz, die USA, Großbritannien und natürlich Deutschland.

Zwei olympische Youngster im Blickpunkt...

Curling-Spielerin Stella Heiß, 17 Jahre, über ihre Teilnahme bei Winter-Olympia

"Freue mich auf das olympische `Feeling`!"

Frage: Stella, nach Ihrem Vater „Peppi“ Heiß, dem legendären Goalie der deutschen Eishockey-Auswahl, der 1992, 1994 und 1998 auch bei Olympia dabei war, werden Sie nun an den Spielen in Vancouver teilnehmen. Bei einem so erfolgreichen Eishockey-Vater: Warum zog es Sie da eher zum Curling ?

Stella Heiß: Mein Papa hat mir das Eishockeyspielen verboten, und als ich dann einmal beim Curling zusah, wollte ich das anschließend unbedingt mal ausprobieren. Es hat mir so viel Spass gemacht, dass ich dann dabei blieb.

Frage: Bei den WM 2009 wurden Sie Sechste, im Dezember 2009 folgte in Aberdeen der EM-Titel mit Andrea Schöpp, Melanie Robillard, Monika Wagner, und Corinna Scholz - und das mit erst 16 Jahren (!). Noch einen ganz großen, herzlichen Glückwunsch dazu ! Wie lautet Ihre persönliche Analyse des EM-Turnieres ?

Stella Heiß: Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und am Ende des Turniers bei den entscheidenden Spielen auch das nötige Glück gehabt, um so einen großen Erfolg zu erzielen. Ich persönlich habe mich während des Turniers übrigens mit meiner Teamkameradin Corinna Scholz als Lead abgewechselt.

Frage: Die Curlerinnen und Curler geraten immer nur alle vier Jahre - zu Winter-Olympia - in den Fokus des Interesses. Erklären Sie doch einmal den „Nordlichtern“: Was macht den Reiz des Curlings aus ?

Stella Heiß: Das Gefühl über das Eis schweben zu können und die Fairness des Curlingsports … Es ist keineswegs so einfach, den Stein zu spielen, das Gleichgewicht zu halten, sowie im gleichen Moment den Stein richtig zu platzieren. Hinzu kommt, Eis ist nicht gleich Eis. Überall sind die Bahnen verschieden, und man muss sich neu darauf einstellen.

Frage: Mit Andrea Schöpp spielen Sie an der Seite der erfolgreichsten deutschen Curlerin. Was zeichnet Andrea Schöpp - aus Ihrer Sicht - aus ?

Stella Heiß: Zuerst ihr unbändiger Ehrgeiz und Wille sowie auch ihre Disziplin. Außerdem ist sie eine unglaubliche Taktikerin.

Frage: Das olympische Curling-Turnier findet vom 16. bis 27. Februar 2010 im Hillcrest Park in Vancouver statt. Sind Sie mit den Bedingungen vor Ort schon vertraut ? Was erwarten Sie persönlich von Winter-Olympia 2010 ?

Stella Heiß:Ich weiß noch nicht sehr viel über die Lage vor Ort und werde alles auf mich zukommen lassen. Ich kann mir noch nicht vorstellen, wie alles so abläuft bei Olympia, freue mich aber auf das olympische „Feeling“ sowie auf das Treffen der Sportler aus aller Welt, von dem so viel erzählt wird .

Frage: Curling ist sicherlich nur ein wichtiger Bestandteil Ihres Lebens ? Was machen Sie ansonsten, sicherlich noch Schülerin ? Was sind Ihre Hobbies ? Betreiben Sie noch andere Sportarten zum Ausgleich ?

Stella Heiß: Meine grundsätzlichen Aktivitäten haben sich - seitdem ich stark im Curling engagiert bin - sehr eingeschränkt. Ich gehe in die Schule, habe Training und versuche den Rest meiner Freizeit mit Freunden und Familie zu verbringen.

Dann maximale Erfolge bei Winter-Olympia !

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Winter-Olympia 2010 - Nachgefragt bei Viktoria Rebensburg, die deutsche Junior-Sportlerin 2009


„Freue mich wahnsinnig, in Vancouver dabei zu sein !“

Ende 2009 wurden Speerwerferin Steffi Nerius zur Sportlerin des Jahres, Schwimmer Paul Biedermann zum Sportler des Jahres und die DFB-Fußball-Damen zur Mannschaft des Jahres gewählt, aber bereits im Oktober 2009 erhielten die besten Sport-Talente des letzten Jahres ihre Auszeichnungen.

Im Oktober wurde die dreifache Junioren-Weltmeisterin im alpinen Skisport, Viktoria Rebensburg, Jahrgang 1989, SC Kreuth, zur deutschen Nachwuchssportlerin des Jahres 2009 gekürt. Nachwuchs-Mannschaft des Jahres wurden die deutschen Hockey-Spieler ...

Bei den kommenden Großereignissen will Viktoria Rebensburg zeigen, dasssie auch bei den "Reiferen" sehr gut bestehen kann ... Sehr stark präsentierte sich Viktoria dabei beim Weltcup-Super-G in Val d`Isere Mitte Dezember. Hier wurde sie auf Platz acht beste DSV-Skisportlerin.

Frage: Erst einmal herzlichen Glückwunsch noch nachträglich zur Wahl der Nachwuchssportlerin des Jahres durch die Deutsche Sporthilfe. Für Sie eine ganz besondere Ehrung ?

Viktoria Rebensburg: Ja, natürlich ist das eine besondere Ehrung. Wenn man sieht, welche Sportler bereits geehrt worden sind und wie erfolgreich sie waren oder heute noch sind, dann ist das schon toll. Natürlich ist es auch super, mit Katja Seizinger und Maria Riesch in einem Atemzug genannt zu werden.
 
Frage: Sie sind ein begnadetes alpines Ski-Talent, wurden 2008/09 dreifache Junioren-Weltmeisterin. Bei den WM in Val d`Isere erreichten Sie im Riesenslalom und Super-G Top Ten-Platzierungen. Was erhoffen Sie sich mit Blickrichtung Vancouver 2010. Welche Erfolge möchten Sie in der Saison 2009/10 feiern ?

Viktoria Rebensburg: Ich freue mich wahnsinnig, dass ich in Vancouver dabei bin und ansonsten haben wohl alle denselben Traum. Aber zunächst möchte ich mich im Riesenslalom in der Weltelite etablieren und im Super G in die erste Startgruppe kommen.

Frage: Sie können ja im "Windschatten" von Slalom-Weltmeisterin Maria Riesch Ski fahren. Motiviert ein Wettkampf an der Seite von Maria zusätzlich? Können Sie für sich persönlich, noch etwas von Marias "Fahr-Stil" abschauen ?

Viktoria Rebensburg: Vom Fahrstil eher weniger, da ist jeder unterschiedlich. Aber von ihrer professionellen Einstellung zum Sport und alles was dazu gehört, kann ich mir sicher noch das eine oder andere abschauen.

Frage: Wann erwachte eigentlich bei Ihnen das Interesse für den alpinen Skisport?

Viktoria Rebensburg: Mit drei Jahren war ich mit meinen Eltern zum ersten Mal beim Skifahren und seitdem bin ich auch Mitglied im Skiclub.
Frage: In Garmisch-Partenkirchen, dem Austragungsort der alpinen Ski-WM 2011, wurden Sie in diesem Jahr zweifache Junioren-Weltmeisterin. Ein gutes Omen für das Großereignis im nächsten Jahr ... Ihnen scheinen ja die Strecken dort gut zu liegen ?!

Viktoria Rebensburg: Darüber mache ich mir ehrlich gesagt noch keine großen Gedanken. Man darf nicht vergessen, dass die Streckenführung anders sein wird …

Frage: Wie sieht Ihr Tagesablauf jenseits der Skipisten aus ? Betreiben Sie noch andere Sportarten mehr oder minder intensiv ?

Viktoria Rebensburg: Ich mache Konditionstraining, Videoanalysen und manchmal nur ein wenig „abhängen“. Ich bin Fußball-Fan und spiele außerdem leidenschaftlich gern Golf.

Dann maximale Erfolge und alles Gute für Winter-Olympia 2010!

Infos zu Viktoria Rebensburg - Geburtsjahr: 1989 – Geburtsort: Kreuth – Beruf: Ausbildung zur Zollwachtmeisterin – Verein: SC Kreuth – Erfolge (Auswahl): Junioren-Weltmeisterschaften 2008 in Formigal – Gold im Super-G, Silber im Riesenslalom, Bronze in der Abfahrt / Junioren-Weltmeisterschaften 2009 in Garmisch-Partenkirchen – jeweils Gold im Super-G und im Riesenslalom / Weltmeisterschaften 2007 in Are – Achte im Riesenslalom, Weltmeisterschaften 2009 in Val d`Isere – Neunte im Riesenslalom, Zehnte im Super-G, Zweite beim Weltcup im Riesenslalom in Cortina

… Winter-Olympia 2010 – der Countdown läuft!

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Goldener Sonntag für deutsche Wintersportler


Rostockerin Aika Klein mit Staffel-EM-Gold ...

Noch 19 Tage bis Vancouver – und die deutschen Winter-Olympionikinnen und Winter-Olympioniken präsentierten sich am 23./24.Januar in prächtiger Olympia-Verfassung.

Aus Mecklenburger Sicht sorgte die Rostockerin Aika Klein für das herausragende Resultat: Die Hanseatin kann nach den europäischen Titelkämpfen 2010 mit "goldigem Rückenwind" in die olympischen Short Track-Entscheidungen gehen. Auf der 3000 Meter-Distanz triumphierte sie mit ihren Kolleginnen Christin Priebst, Julia Riedel und Bianca Walter vor den Russinnen und den Niederländerinnen in der Staffel-Entscheidung der Kurzbahn-Eisschnelllauf-EM in Dresden.

Dabei hatte die Hanseatin sogar doppelten Grund zur Freude, denn ihr Freund Sebastian Praus (Mainz) sicherte sich mit den anderen deutschen Short Track-Herren Tyson Heung, Robert Seifert und Paul Herrmann in deren Staffel-Entscheidung Silber.

Bei den EM konnte Aika übrigens bereits einige Medaillen erkämpfen, so z.B. 2004, 2005 und 2008 jeweils Bronze mit der Staffel, 2009 erlief sie Staffel-Silber mit und 2004 errang Aika noch Bronze über 3000 Meter.

Aber auch die anderen deutschen Wintersportler konnten überzeugen: Dabei setzten insbesondere die Skisportler ganz "große Ausrufezeichen". Für die Überraschung sorgte insbesondere Felix Neureuther, der Spross seiner legendären Eltern Rosi Mittermaier sowie Christian Neureuther. Felix schaffte 31 Jahre nach dem dortigen Erfolg des Vaters nun seinen ersten Weltcup-Triumph im Spezialslalom in Kitzbühel.

Und Felix` Sieg wurde noch durch die glanzvollen Weltcup-Podestplätze in Cortina im Riesenslalom von Victoria Rebensburg (2.), dem deutschen Sport-Talent des Jahres 2009, und Weltmeisterin Kathrin Hölzl (3.) ergänzt. Slalom-Weltmeisterin Maria Riesch wurde nach ihrem Silber-Rang in der Abfahrt gute Achte und konnte ihren Rückstand zu Lindsey Vonn, die nur 19. wurde, im Gesamt-Weltcup deutlich verkürzen. Siegerin bei der Riesenslalom-Entscheidung in Cortina wurde die Finnin Tanja Poutiainen.
 
Nicht nur „einen guten Ski“ hatten die Skilangläuferinnen des DSV in Rybinsk. Beim Teamsprint konnten Evi Sachenbacher-Stehle und Stefanie Böhler den ersten Platz belegen. Gute Vierte wurden Claudia Nystad und Miriam Gössner. Die Herren durften sich über Weltcup-Bronze freuen. Das Duo Josef Wenzl und Tim Tscharnke belegte Platz drei. Auch bei den Rodel-EM in Sigulda gab es für den deutschen Nachwuchs Edelmetall – jeweils Silber im Damen-Einzel und im Doppelsitzer. Anja Huber holte im Skeleton bei den EM in Innsbruck-Igls den Titel.

Starke Biathletinnen

Die Biathlon-Garde bei den Frauen und Herren bestätigte den Ruf als sichere „Medaillen-Bank“. Beim Weltcup in Antholz triumphierten nach Magdalena Neuner (2 x) auch Arnd Peiffer (Sprint) und Andrea Henkel (Verfolgungsrennen, vor Magdalena Neuner). Das deutsche Team der Nordisch Kombinierten kam in Schonach außerdem zu Weltcup-Gold.

Gold und Silber im Bob, Silber im Paarlauf

Bob-Gold im Vierer und Bob-Silber bei den EM in Innsbruck-Igls gab es für Andre Lange. Zwar keine goldige Zeiten gab es für die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den EM im Eiskunstlaufen in Tallinn, dafür konnte die Italienerin Carolina Kostner zum dritten Mal den Titel im Damen-Einzel erobern – eine Nachfolgerin von Katarina Witt nun auch bei Olympia 2010 ?! Der gebürtige Greifswalder Robin Szolkowy wurde mit seiner Partnerin Aljona Sawtschenko nach den Titeln 2007, 2008 und 2009 dieses Mal im Paarlaufen Vize-Europameister, wobei die Preisrichter ein "Mehr" verhinderten.

Vancouver/Whistler kann für die deutschen Winter-Olympionikinnen und Winter-Olympioniken jedenfalls kommen.

M.Michels

Haus neuer Medien GmbH
@hnm.de