Der Beitritt Greifswalds zum Konvent der Bürgermeister, einem Klimabündnis europäischer Städte, der 1. Klima-Aktionstag, zwei Bürgerversammlungen für mehr Klimaschutz, ein Ideenwettbewerb für Schüler und der Startschuss für die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes – das ist nur ein Teil der zahlreichen Aktivitäten für mehr Klimaschutz innerhalb der Universitäts- und Hansestadt aus dem vergangenen Jahr.
Hinter den Veranstaltungen steht das 2009 gegründete Klimaschutzbündnis Greifswald 2020. Ihm gehören neben der Stadtverwaltung die Stadtwerke, die Universität, das Universitätsklinikum sowie die beiden großen Wohnungsunternehmen WVG und WGG an. Die Mitglieder haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Kohlendioxid-Ausstoß für Greifswald bis zum Jahr 2020 um 14% im Vergleich zu 2005 zu senken.
Am kommenden Donnerstag trifft sich nun erstmals der Beirat des Bündnisses zum Neujahrsempfang, um gemeinsam Bilanz zu ziehen und weitere Vorhaben zu planen. Auf dem Empfang präsentieren die mit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes beauftragten Institutionen ihre bisherigen Ergebnisse und Vorstellungen. Darüber hinaus berät der Beirat über die Aufnahme neuer Mitglieder. So wollen das Technologiezentrum Vorpommern (TZV) und die Bürgerinitiative Greifswald gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin e.V. dem Bündnis beitreten.
Journalisten sind im Anschluss an den Neujahrsempfang zu einem Pressegespräch geladen, bei dem sie von den Beiratsmitgliedern über die neuesten Entwicklungen und Vorhaben informiert werden.