In der jüngeren Geschichte war die Stadt Greifswald hauptsächlich geprägt und bekannt für das Anfang der 70er Jahre erbaute und in Betrieb genommene Kernkraftwerk in der nahegelegenen Lubminer Heide.
Nach Abschaltung des Kernkraftwerkes Anfang der 90er Jahre rückte mehr und mehr die Universität Greifswald als Wirtschaftsfaktor und -motor in den Mittelpunkt. So entwickelt sich die Hansestadt Greifswald zu einem Technologiestandort, der von der Verbindung von Wirtschaft und Forschung profitiert. Des Weiteren profitiert die Hansestadt Greifswald vom Tourismus der an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns zum wichtigesten Wirtschaftsfaktor geworden ist.
Ab dem Jahr 2012 wird außerdem über die neu erbaute Nordeuropäische Gasleitung, die quer durch die Ostsee führt und in Lubmin bei Greifswald anlegt, Erdgas von Russland nach Deutschland geliefert. Der dänische Energiekonzern Dong plant ebenfalls dort ein Steinkohlekraftwerk zu errichten. Greifswald spielt also neben dem Technologie- auch als Energiestandort eine Rolle.
Darüber hinaus gibt es in und um Greifswald eine Reihe von Unternehmen die überregionale Bedeutung für das Wirtschaftsleben nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern haben.