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Die Sternwarte

Das erste universitätseigene Observatorium wurde bereits 1775 im Pulverturm am Fluss Ryck eingerichtet. Doch schon 1807 kam es zum Niedergang dieser Greifswalder Sternwarte, da französische Truppen den Turm für sich beanspruchten. Bis zum Zweiten Weltkrieg diente dann die seit 1924 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität bestehende Greifswalder Sternwarte im ehemaligen Physik-Institut der wissenschaftlichen Erforschung des Universums. Heute wird sie von einem Verein hauptsächlich für die akademische Lehre genutzt und dient der astronomischen Bildung von Schülern und Interessierten mittels Ausstellungen und Führungen durch Mitglieder des Vereins.

Die Sternwarte mit einer drehbaren Kuppel von sechs Metern Durchmesser verfügt über einen Refraktor mit einer Öffnung von 20 cm und der Brennweite von 3 m. Zusätzlich gab es seit 1934 ein Newton-Reflektor, der eine Brennweite von 6,40 m aufwies, doch nach 1990 wurde dieser zu einem Teleskop umgebaut, das eine Brennweite von 9,60 m erreicht.

Zur Sternwarte gehört eine astronomische Bibliothek, die mehr als 700 Bücher und diverse Zeitschriften beherbergt.

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